Blauschwingel (Festuga cinerea)

Blauschwingel (Festuga cinerea)

Blauschwingel (Festuga cinerea)

Gräser sind für eine interessante Gartengestaltung eine sehr flexible und pflegeleichte Variante. Sie lassen sich mit anderen Pflanzen wunderbar kombinieren und lockern das Gesamtbild auf. Die Auswahl ist riesig, sodass für jeden Geschmack und Bedarf etwas dabei ist.
Der Blauschwingel (Festuga cinerea) ist durch seine Farbe eine besonders attraktive Sorte. Die Blätter des Blauschwingels sind nadelförmig, spitz und blau-grau gefärbt. Das Ziergras erreicht eine Höhe von 15 – 20 cm. Von Juni – Juli erstrecken sich 25 – 40cm lange, gelblich-braune Blütenrispen über der halbkugelförmigen Staude. Sie erinnern ein wenig an Miniatur-Haferähren.Der Blauschwingel ist ursprünglich im Gebirge zuhause. Auch heute findet man ihn noch in Mitteleuropa „wild“ wachsend als Gebirgspflanze, wo er Trockenwiesen, Felshänge und lichte Wälder besiedelt. Beet mit BlauschwingelDer Blauschwingel eignet sich daher hervorragend für die Bepflanzung von Steingärten, in Rabatten, als Begleiter von Heidepflanzen oder als Grabbepflanzung.

Wenn man ihn in kleine Gruppen von 3 – 5 Pflanzen versetzt pflanzt, wirkt er am besten. Es gibt unterschiedliche Zuchtsorten des Blauschwingels, die sich in Höhe, Wuchsform und Blattfärbung voneinander unterscheiden.
Das mehrjährige Gras aus der Familie der Süßgräser, bildet lockere, halbkugelförmige Horste oder niedrige Polster. Man muss aber keine Bedenken haben, dass Fläche zu gewuchert werden.
Nach dem Austrieb im Frühjahr hat der Blauschwingel eine sehr intensiv blaue Farbe. Später verblasst sie etwas, ist aber immer noch sehr schön grau-blau gefärbt. Die blauen oder blaugrünen Blätter, die den Winter über stehen bleiben können, sind daher sehr dekorativ.

Standort und Pflege von Blauschwingel

Blauschwingel liebt volle Sonne und karge, durchlässige Böden. Je karger und trockener der Boden, desto intensiver ist die Blaufärbung seiner Blätter. Wenn die Blütenrispen abgeschnitten werden, wirkt sich das ebenfalls positiv auf die Färbung der Blätter aus. Auch für ein gutes Wachstum und seine Lebenszeit ist diese Bodenbeschaffenheit optimal. Auf einem lehmigen oder nährstoffreichen Boden würde der Blauschwingel bald verfaulen.
Als Gebirgspflanze ist der winterharte Blauschwingel zwar lange Frostperioden gewohnt, Jungpflanzen sollte man jedoch trotzdem im ersten Winter sicherheitshalber mit angehäufeltem Laub vor starkem Frost schützen. Das winterharte Ziergras verträgt auch Winterfeuchte und starken Schneedruck nicht so gut.
Der Blauschwingel kann sowohl mit Hilfe der Samen als auch durch Teilung vermehrt werden.

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