Die Christrose (Helleborus niger) ist ein wunderschöner Winterblüher

Blühende Christrose (Helleborus niger), Schneerose, Weihnachtsrose

Blühende Christrose (Helleborus niger)

Die Christrose (Helleborus niger) wird auch Schneerose oder Weihnachtsrose genannt. Während andere Pflanzen wärmende Sonne brauchen, blüht die Christrose bereits im Winter. Sie gehört zur Gattung der Helleborus die ihre Blütezeit je nach Witterung von Januar bis April haben.
Die Christrose wächst buschig und wird zwischen 10 und 30 cm hoch. Ihre Blätter sind dunkelgrün und in der Blütezeit zeigt sie ihre wunderschönen, schalenförmige, weiße Blüten, die in einem tollen Kontrast zu den dunklen Blättern stehen. Anders als bei den Lenzrosen, die ein Farbspektrum von Weiß über Rosa und Dunkelrot bis zu gesprenkelten, fast schwarz-metallischen Farbtönen bieten, blüht die Christrose ausschließlich weiß. Die ChristroseChristrose ist eine wunderschöne Zierstaude in Beeten oder Rabatten. Wegen ihres kompakten Wuchses und der langen Blütezeit sind Christrosen aber auch sehr gut für  Grabbepflanzungen geeignet. Die Christrose kann auch dekorativ mit anderen Stauden oder Gräsern arrangieren.

Christrosen gehören zu den Ranunkel­gewächsen und sind daher giftig. Ihr Saft ruft auf Haut und  Schleimhäuten starke Reizung mit Entzündungen und Blasenbildung hervor. Beim Verzehr von Pflanzenteilen kann es zu Erbrechen, Durchfall und Magenschmerzen kommen. Wegen der giftigen Inhaltsstoffe wurden verschiedene Arten in der Antike auch als „chemische Waffe“ eingesetzt. Feinde erhielten z.B. Trinkwasser, in dem vorher Christrosenwurzeln extrahiert wurden, was dann zu Durchfallerkrankungen führte.

Standort und Pflege der Christrose

Die beste Zeit, um Christrosen zu pflanzen, ist der Herbst. Man sollte sie an eine geeignete Stelle pflanzen, an der sie sich ungestört entwickeln kann. Sie kann dann sehr alt werden und sich über Jahrzehnte immer besser entwickeln. Da die Christrose ein flaches Wurzelsystem besitzt, reagiert sie auf Wurzelverletzungen sehr empfindlich. Man sollte sie daher an einen Standort pflanzen, an dem sie nicht durch Graben oder Hacken gestört wird. Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich.
Sonst ist die Christrose eine äußerst pflegeleichte Pflanze. Sie bevorzugt halbschattige Standorte und einen durchlässigen, lehm- und kalkhaltigen Boden. Die Pflanzen halten auch im Winter und zur Blütezeit reichlich Feuchtigkeit aus, sind aber empfindlich gegen Staunässe. Im Sommer verträgt die Christrose auch Trockenheit.

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