Der Kirschlorbeer „Diana“ ist auch für kleinere Gärten geeignet

 

prunus lauroc "diana", kirschlorbeer "diana"

Junge Kirschlorbeerpflanzen

Der Kirschlorbeer ist eine sehr beliebte Heckenpflanze. Er gehört zur Familie der Rosengewächse und ist nicht mit dem „Echten Lorbeer“ verwandt, obwohl seine länglichen, immergrünen Blätter denen des Lorbeers sehr ähnlich sind. Ursprünglich ist er in Kleinasien sowie im Mittelmeerraum beheimatet. Es gibt über 20 verschiedene Kirschlorbeersorten. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Wuchshöhe, -Geschwindigkeit und Winterhärte. Der Kirschlorbeer „Diana“ (Prunus laurocerasus „Diana“) ist eine mittelschnell wachsende Sorte. Er wird etwa zwei Meter hoch und hat einen breiten, aufrechten bis trichterförmigen Wuchs. Seine Wuchsbreite ist etwa 100 – 200 cm. Aber auch diese mittelhohe Sorte hat einen jährlichen Zuwachs  von etwa 30 – 50 cm. Daher bildet auch der immergrüne Kirschlorbeer „Diana“, sommers wie  winters, schnell eine blickdichte Hecke. Sein frischer Austrieb hat einen wunderschönen Kupferton. Ab Mai zeigen sich aufrecht stehende, weiße Blütentrauben. Diese und das satte Grün der Blätter bilden einen herrlichen Kontrast zu dem jungen kupferfarbenen Austrieb.
Hierzulande erfreut sich der Kirschlorbeer hauptsächlich als immergrüne Heckenpflanzen in Parks und Gärten großer Beliebtheit. Aber auch als Solitär ist er sehr dekorativ, denn auf Grund seiner Schnittverträglichkeit, kann man ihn in jede gewünscht Form trimmen.

Standort und Pflege des Kirschlorbeer „Diana“

Kirschlorbeerschnitt mit der Gartenschere

Kirschlorbeerschnitt mit der Gartenschere

Der Kirschlorbeer „Diana“ ist eine robuste und pflegeleichte Pflanze. Er wächst sowohl in der Sonne, als auch im Schatten. Auch bei der Bodenbeschaffenheit ist er nicht wählerisch und gedeiht auf jedem, normalem, guten Gartenboden. Besonders erwähnenswert ist die ausgezeichnete Winterhärte dieser Sorte! Selbst starke Fröste lassen den Kirschlorbeer nicht verzagen, denn im Frühjahr treib er immer wieder frisch aus. Um jedoch starken Frostschäden vorzubeugen, sind windgeschützte Standorte zu bevorzugen.
Auch für Kirschlorbeer empfiehlt sich, wie bei vielen anderen Heckensorten, eine Pflanzung im Herbst oder im Frühling.
Der Kirschlorbeer „Diana“ verträgt auch längere Trockenperioden, jedoch keine Staunässe. Deshalb sollte der Boden möglichst gut durchlässig sein. Gewässert werden sollten Kirschlorbeerpflanzen nur dann, wenn die Oberfläche vollständig ausgetrocknet ist. Das trägt auch zur Vorbeugung gegen Pilzerkrankungen bei.

Schnitt des Kirschlorbeer „Diana“

Der schnittverträgliche Kirschlorbeer „Diana“ sollte möglichst kurz vor dem Austrieb im Frühjahr erstmalig gestutzt werden. Am besten macht man den Schnitt für die großblättrige Pflanze per Hand, damit die Blätter möglichst vollständig erhalten bleiben. Um alte, unförmige Sträucher auch nach Jahren wieder zu verjüngen, ist auch ein Radikalschnitt bis ins alte Holz möglich. Das wird vom Kirschlorbeer ebenfalls gut vertragen.

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