Die Hagebutte wird auch Kartoffelrose oder Apfelrose genannt

Rosa Rugosa, Apfelrose, Kartoffelrose, Hagebutte

Blühende Hagebutte

Die Hagebutte (Rosa rugosa) wird auch Apfel- oder Kartoffelrose genannt. Sie ist eine äußerst robuste Strauchrose. Den Name Kartoffelrose hat sie vermutlich durch ihre der Kartoffel ähnlichen, runzeligen, lederigen Blätter erhalten.
Ihr natürliches Verbreitungsgebiet sind die Küsten und küstennahen Inseln Japans, Koreas, Nord-Chinas und der Osten Russlands. In ihrer Heimat sind die wilden Bestände allerdings bereits jetzt schon durch Ausgraben gefährdet.
Die Hagebutte kommt mit den schwierigsten Bodenverhältnissen zurecht und ist sehr salztolerant, weshalb diese Wildart auch hierzulande oft an der Küste anzutreffen ist.

Hagebuttenhecke als Strandbefestigung

Hagebuttenhecke als Strandbefestigung

Ihre duftenden einfachen, rosaroten Blüten erscheinen schon im Frühsommer (Ende Mai/Anfang Juni) in reichlicher Zahl und sind ein wahrer Bienenmagnet. Vereinzelte blühen sie sogar bis in den September hinein. Ab Juli entwickeln sich bereits die ersten Hagebutten. Die reifen besonders schönen, großen, roten Hagebutten sind essbar.
In Kombinationspflanzung mit der Kulturform Rosa rugosa „Alba“, die weiß blüht und die gleichen Eigenschaften besitzt, wie die Urform Rosa rugosa, erhält man eine sehr attraktive und lebendige Wildhecke.
Die Hagebutte ist durch ihre dicken, lederigen, runzeligen Blätter unverwechselbar. Es gibt allerdings auch sehr viele Zuchtsorten (Rugosa Hybriden).
Wildrosenhecke, Apfelrose "Alba", Kartoffelrose "Alba"Die Rosa rugosa ist sehr wuchsfreudig ( der jährliche Zuwachs beträgt ca. 50 bis 70 cm und mehr, je nach Bedingungen ) und kann schon im 3. Jahr ihre volle Größe von 100 bis 200 cm Höhe und Breit erreichen. Für Gartenfreunde die sich schnell einen blühenden, und urchdringlichen Sichtschutz wünschen also genau das Richtige. Neben der Verwendung auf Stein- und Friesenwällen, Mauern und Wänden, in freier Landschschaft, als Hecke oder Hangbefestigung, wird die Hagebutte wegen ihrer Unempfindlichkeit gegen Streusalz auch häufig zur Begrünung der Autobahnmittelstreifen genutzt. Zudem ist sie auch noch als Bienenweide, Vogelnähr- und Schutzgehölz nützlich.

Standort und Pflege der Hagebutte

Die Hagebutte ist sehr stachelig und breitet sich mit Ausläufern aus. Sie gedeiht auch in mageren, sandigen und trockenen Böden. Die winterharte Wildrose ist sehr resistent gegen die sonst sehr häufig bei Rosen auftretenden Pilzkrankheiten. Sie gedeiht besonders gut an vollsonnigen bis absonnig Standorten. Um ein harmonisches Erscheinungsbild zu erhalten ist ein Rückschnitt auf 10 bis 15 cm alle 2 Jahre empfehlenswert. Dies bewirkt, dass die Zweige nicht so sparrig, hart und „strunkelig“ werden, eine noch größere Blütenfülle und sich somit auch mehr Hagebutten entwickeln können. Außerdem bleibt dadurch nicht so viel dunkles hartes Laub an der Pflanze, sondern mehr frischgrüne, weichere Blätter.

 

 

 

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