Die Grautanne wird auch Silbertanne oder Kolorado-Tanne genannt

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Junge Grautannen

Die Grautanne ist auch als Silbertanne oder Kolorado-Tanne bekannt. Der Name Kolorado-Tanne hat etwas mit ihrer Herkunft im Westen Nordamerikas zu tun.
Sie ist ein ungewöhnlich hübscher, schlank wachsender Baum. Seit jeher wird sie auch sehr gerne als Weihnachtsbaum genommen. Sogar ein Weihnachtslied, „Oh Tannebaum“, wurde den beliebten Tannen gewidmet. Nicht nur der zylindrisch, schlanke Wuchs der Grautanne, macht sie zu einer der beliebtesten Tannenarten, sondern auch ihr besonderes Nadelkleid.Der Name Grautanne leitet sich von ihrem Erscheinungsbild ab. Die auffälligen, beidseitig blaugrünen, dichten Nadeln, die kammartig vom Ast abstehen, werden bis zu 7,5 cm lang und haben ein leichtes Zitronenaroma. Zudem sind die leicht hängenden, kräftigen, horizontal abstehenden Zweige und die Borke der Tanne grau. Die Borke kann am Stammfuß eines erwachsenen Baumes 16 cm dick sein.10326_1_grautanne--silbertanne--coloradotanne--koloradotanne-abies-concolor
Das Holz der Grautanne ist relativ weich, grobfaserig und wenig dauerhaft. Es wird daher fast nur für die Fertigung von Kisten oder zur Papierherstellung verwendet. Dafür ist sie als Zierbaum um so beliebter. Die Grautanne ist ein immergrüner, schnellwüchsiger Nadelbaum. Sie wächst eher hoch als breit und ist daher auch für kleinere Flächen sehr gut geeignet. Die Grautanne wird in hiesigen Gärten bis zu 25 Meter hoch und dabei nicht breiter als 5 Meter.

Vermehrung

Die Grautanne wird im Alter von etwa 30 Jahren „mannhaft“. Die Blütezeit beginnt, je nach Standort, im Mai bis Juli. Dann wachsen in den Blattachseln der vorjährigen Zweige, im mittleren Kronenbereich, etwa 1,5 cm lange, rosa bis rotfarbene männliche Blütenzapfen. Die weiblichen Blütenzapfen sind im oberen Drittel der Krone angesiedelt. Sie sind gelbgrün oder rot, aufrechtstehend und etwa 3,5 cm lang. Ab September sind die Samen reif. Bis dahin werden die Zapfen bis zu 13 cm groß und bekommen eine hellbraune Farbe. Die geflügenten Samen fallen dann, zusammen mit den Zapfenschuppen zu Boden.

Standort und Pflege

Die Grautanne ist mäßig gefährdet gegen Ozon. Sie ist absolut winterhart, neigt aber zu Schimmelkrankheiten. Im Freiland wird die Tanne gerne von Wild verbissen. Auch Borkenkäfer und Mistelbefall machen ihr zu schaffen. Die Grautanne mag es sonnig bis halbschattig. Sie entwickelt in tiefgründigen Böden zwar ein tiefreichendes Wurzelsystem, sollte aber trotzdem etwas windgeschützt stehen. Am besten gedeiht sie auf nahrhaften Boden.

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