Der Hauswurz ‚Rubin‘ eignet sich auch zur Dachbegrünung

Hauswurz 'Rubin' , -sempervivum-x-hybridum-rubin

Hauswurz ‚Rubin‘, Sempervivum-x-Hybridum-Rubin

Hauswurz (Sempervivum) ist nicht nur wegen seiner zahlreichen Arten und Sorten beliebt. Er ist auch ein nahezu unverwüstliches Dickblattgewächs, das an den offenbar extremsten Standorten gedeiht.
Der Hauswurz ‚Rubin‘ ist eine Sorte mit mittelgroßen, rubinroten Blattrosetten. Er gehört zur Familie der Crassulaceae und wird bis zu 10 cm hoch.

Sein Wuchs erinnert ein wenig an eine Artischocke. Auch diese Sorte ist ein wahrer Trockenkünstler und passt damit perfekt in Steingärten, Steinwällen, auf Dächer oder in Kübel. Zur Blütezeit, von Juni bis September, kann man die verzweigten Trugdolden mit ihren rosaroten Blütensternen der Polsterpflanze bewundern. Der Hauswurz wird häufig auch Dachwurz genannt, was mit seinen ungewöhlichen Einsatzbereichen zusammenhängt. Durch seine Herkunft, dem Gebirge, ist er absolut genügsam und wächst auch dort (z. B. auf Dächern) wo andere Gartenpflanzen niemals überleben würden.
Der Hauswurz ‚Rubin‘ wird schon seit Jahrzehnten kultiviert und gehört damit zu den alten Sorten unter den Sempervivum Hybriden. Seinen Namen hat er seinen rubinroten Rosetten zu verdanken, die fast wie echte Edelsteine wirken. Der Hauswurz ‚Rubin‘ eignet sich durch seine besondere Farbe auch hervorragend zur Mosaik-Pflanzung mit anderen, kontrastreichen Hauswurzsorten. Wegen ihrer dichten Teppichbildung ist die Staude aber auch hervorragend zur Begrünung von Freiflächen geeignet.

Standort und Pflege des Hauswurz ‚Rubin‘

Der Hauswurz ‚Rubin‘ benötigt trockene und durchlässige Böden. Der Standort sollte möglichst sonnig sein. Weniger helle Standorten sind nicht so günstig, da der Hauswurz dort nur wenige Rosetten ausbildet und nicht blühen wird. Die immergrüne Staude ist sehr winterhart. Das nahezu unverwüstliche Dickblattgewächs, kann an extremen Standorten gedeihen. Die flach wurzelnde Pflanze benötigt nur wenig Erde und Pflege.

Der Hauswurz ‚Rubin‘ kommt sehr lange Zeit mit nur wenig Flüssigkeit aus, da seine dicken Blätter als exzellente Wasserspeicher dienen und die Pflanze sich somit selbst versorgen kann. Auch eine Düngung ist nicht notwendig. Ein Rückschnitt ist nicht notwendig. Nach Beendigung der Blüte kann jedoch die abgeblühte Rosette entfernt werden, da sie ohnehin absterben wird. Ein Befall mit Pilzen oder Schädlingen ist extrem selten. Der Pflanzabstand sollte 10 bis 15 cm betragen.

 

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