Der Himalaya-Storchschnabel Gravetye fällt durch seine Farbe auf

Himalaya-Storchschnabel Gravetye, Geranium Himalayense Gravetye

Himalaya-Storchschnabel Gravetye

Der Himalaya-Storchschnabel Gravetye (Geranium himalayense Gravetye) gehört zur Gattung der Storchschnäbel (Geranium). Ursprünglich stammt er, wie der Name schon sagt, aus dem asiatischen Raum, wo er in Höhenlagen zwischen 3700 und 4400 Meter wächst.
Er ist ein sehr auffälliger Bodendecker, der sich auch bei in Europa schnell etabliert hat.
Mit seiner geringen Wuchshöhe von etwa 35 cm eignet sich die attraktive und pflegeleichte Staude auch für größere Flächen.
Die Blüten des Himalaya-Storchschnabel Gravetye erstrahlen zwischen Juni und September in einem wunderschönen blauvioletten Farbton, und haben eine rot geäderte Blütenmitte. Die Blüten wachsen paarweise an einem bis zu 2 cm langen Stiel und sind fünfzählig. Die einzelnen 1776_1_geranium_himalayense_gravetye-himalaya-storchschnabel_gravetyeBlütenblätter sind zwischen 1,4 und 2,1 cm lang. Die robuste Pflanze eignet sich auch hervorragend als Bodendecker in Rabatten und Beeten.  Durch seine leuchtenden Blüten und seine Sonnenverträglichkeit setzt der Himalaya-Storchschnabel Gravetye auch als Beipflanzung zu Rosen fantastische Akzente.

Anders als der Pyrenäen-Storchschnabel oder der Balkan-Storchschnabel eignet er sich jedoch weniger zur Unterpflanzung von Gehölzrändern und Bäumen.
Die grünen gegenständigen Blätter sind handförmig geteilt und in fünf bis sieben Segmente gelappt. Die Blätter sind etwa 2 bis 4 cm lang und 3 bis 10 cm breit. Die krautig wachsende Staude ist bodendeckend. Um einen dichten Teppich zu erhalten benötigt man ca. 9 Pflanzen pro m².

Standort und Pflege des Himalaya-Storchschnabel Gravetye

Der Himalaya-Storchschnabel Gravetye ist eine kompakte und sehr standfeste Sorte des Himalaya-Storchschnabels. Sie ist winterhat und behält auch bei stärkerem Frost ihre grünen Blätter. Der Himalaya-Storchschnabel Gravetye bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und nährstoffreiche, durchlässige Böden.
Bei Bedarf kann im Frühjahr auch ein Rückschnitt erfolgen, welcher jedoch nicht zwingend erforderlich ist. Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte löst eine zweite aus. Auch sonst ist die Staude sehr pflegeleicht. Sie muss kaum gegossen werden. Lediglich in langen Trockenperioden sollte man sie wässern.

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