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Die Blutjohannisbeere „Atrorubens“ ist eine Zierde für jeden Garten

Blutjohannisbeere, Zierjohannisbeere

Blutjohannisbeere „Atrorubens“, Zierjohannisbeere

Ab dem 19. Jahrhundert wurde die Blutjohannisbeere wegen ihrer leuchtend roten Blüte als Zierstrauch in Parks und Gärten gepflanzt. Der hübsche Strauch aus der Familie der Stachelbeergewächse stammt ursprünglichaus dem südlichen und westlichen Nordamerika.
Da viele Sorten gezüchtet worden sind, deckt die Blütenfarbe heute ein Spektrum von weiß bis dunkelrot ab. Die Blutjohannisbeere „Atrorubens“ (Ribes sanguineum „Atrorubens“) hat hängende, bis 8 cm lange, rote Trauben und ist sehr reichblühend. Die Blüten erscheinen gleichzeitig mit den Blättern bereits im April bis Mai. Die Blüten werden bei uns gerne von Schmetterlingen und Hummeln besucht.
Ab Juli reifen, die dann blau-schwarzen, etwa 1 cm großen Beeren. Sie sind zwar essbar, besitzen aber wenig Aroma. Die drei- bis fünflappigen, dunkelgrünen Blätter der Blutjohannisbeere sind unterseits weißlichfilzig und haben einen aromatischen Duft. Weiterlesen

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Obstgehölze schneiden

Wenn Ihre Obstgehölze einen guten Ertrag erzielen sollen, müssen Sie sie regelmäßig geschnitten werden. Auch Beerensträucher wie z.B. Johannisbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren, gehören zu den Obstgehölzen. Das jährliche Schneiden ist wichtig damit die Pflanzen dann wieder kräftig und gesund austreiben können.

Johannisbeere

Johannisbeere

Obstgehölze schneiden man im ersten Frühjahr wie folgt: Der Strauch oder Busch wird in der Regel auf 20 bis 30 cm gekürzt und die Triebe werden auf 8 bis 10 Stück reduziert.
In den kommenden Jahren werden lediglich die Bodentriebe herausgeschnitten, damit sich die Haupttriebe besser entwickeln können.
Ab dem 4. Standjahr kann man mit dem Instandhaltungsschnitt beginnen. Dabei werden die alten Triebe, bis auf 5-7 der jüngsten und stärksten, bodennah weggeschnitten. So erfolgt automatisch eine dauernde Verjüngung des Strauches. Triebe, die älter als 3 Jahre sind, wachsen in der Regel langsam und setzen somit nur wenige Blüten– und Früchte an. Ein lichter Strauch lässt die Luft besser zirkulieren und ausreichend Sonne an die Früchte. Somit können sie besser gedeihen und der Ertrag wird ebenfalls gefördert.
Triebspitzen werden nur dann entfernt wenn diese von Pilzen befallen sind. Wenn man diese einfachen Regeln in jedem Jahr befolgt, wird man lange viel Freude an seinen Obstgehölzen haben. Bei regelmäßigem Schneiden hält sich der Arbeitsaufwand zudem in Grenzen.

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