Weißes Fingerkraut, eine hübsche Zierstaude für jedes Beet

Weißes Fingerkraut

Blüte des „Weißen Fingerkrauts“

Fingerkraut ist nicht nur hübsch, sondern auch eine Heilpflanze. Es gibt an die 100 verschiedenen Arten. Ihre Heilwirkung spielt bereits seit Jahrhunderten eine bedeutende Rolle bei den alternativen Heilmethoden. ‚Weißes Fingerkraut‘ (Potentilla alba) ist eine ausdauernde, kompakt und bodendeckende Pflanze, deren Wuchshöhe etwa 10 bis 20 cm ist. Sie gehört zu einer der Sorten die unter Artenschutz stehen.

Ihre dünnen, oft schlaff niedergebogenen Stängel sind nur etwa 5 bis 8 cm lang und werden deutlich von den rosettenartigen Blüten, die an Erdbeerblüten erinnern, überragt. Die Blütezeit des weißen Fingerkrauts ist von April bis Juni manchmal auch noch einmal im September. Die langstieligen Blüten haben einen Durchmesser von 15 bis 25 mm. Die oberseits grünen, gestielten Laubblätter sind bis zu 20 cm lang. Sie setzen sich aus 5 Blättchen zusammen und sind fingerförmig. Daher hat die Pflanze auch ihren Namen. Unterseits sind die Blätter weißlich, seidig und behaart, genauso wie am Rand und am Stiel.

‚Weißes Fingerkraut‘ ist eine selten angebotene Wildpflanze die sich auch wunderba für den Naturgarten eignet. Die kleine, hübsche Staude macht sich als Zierde aber auch in Beeten und Rabatten hervorragend.

Standort und Pflege des ‚Weißen Fingerkrauts‘

Die in Europa beheimateten, winterharten Fingerkraut-Arten mögen nährstoffreichen, aber auch kalkarmen und durchlässigen Boden. Am besten gedeihen sie an sonnigen, bis mäßig halbschattigen Standorten.

Weißes Fingerkraut sollte man im zeitigen Frühjahr (ab März), in Form von Stecklingen in die Erde setzen. Man kann es aber auch in Kübel pflanzen. Bereits im Folgejahr breitet sich die extrem pflegeleichte Staude meist selbständig aus. Bei Bedarf kann man sie auch teilen. Dazu wird das Fingerkraut einfach vorsichtig mit dem Spaten geteilt und am neuen Standort wieder einsetzt. Der beste Zeitpunkt für die Teilung ist das zeitige Frühjahr.

Bei Bedarf kann auch ein Rückschnitt erfolgen, ist jedoch nicht unbedingt notwendig. Das verblühte Fingerkraut kann man entweder noch im Herbst oder im zeitigen Frühjahr zurückschneiden. Die Staude kann dabei auch problemlos einen Formschnitt erhalten. Eine Düngung ist nicht erforderlich.
Weißes Fingerkraut
benötigt nur während längerer Trockenperioden eine Bewässerung. Allerdings sollte man dabei Staunässe auf jeden Fall vermeiden.

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