Die Waldsteinia wird auch Golderdbeeren genannt

Blüte der "Golderdbeere"

Blüte der „Golderdbeere“

Die Waldsteinia ist eine bodenbedeckende Staude, die schnell einen dichten Teppich bildet. Ihren Namen hat sie von dem österreichischen Botaniker und Systematiker Franz Adam von Waldstein. Wegen ihrer goldgelben Blüten und ihren erdbeerähnlichen Blättern wird sie auch oft „Golderdbeere“ genannt. Die Waldsteinia wird ca. 15 cm hoch und breitet sich hervorragend aus. Als Bodendecker macht sich besonders gut in Rabatten und Beeten. Für einen dichten Teppich benötigt man etwa 9 Pflanzen pro m². Die Waldsteinia ist eine Gattung aus der Familie der Rosengewächse. Es gibt fünf Arten, die alle auf der nördlichen Halbkugel beheimatet sind. Im Freiland findet man sie sowohl in bergigen Lagen, wie auch in Heide- und Buschlandschaften, gelegentlich auch in Wäldern.

Die Waldsteinia ist eine krautige Pflanzen mit festen, unbestachelten, meistens kriechenden Stämmchen. Ihre kräftig grünen Blätter sind drei- bis fünffach gelappt, manchmal auch aus drei Blättchen zusammengesetzt und sehen denen der Walderdbeere sehr ähnlich. Die dicht behaarten, immergrünen Blätter, sind etwa 6 cm groß.
Zwischen April und Mai zeigen sich zahlreiche goldgelbe Blüten über den kräftig grünen Blättern. Die kleinen, fünfzähligen, leuchtendgelben Blüten sind zwittrig. Der Blütenbecher ist umgekehrt kegelförmig bis trompetenförmig. Ihre Kelchblätter liegen dicht aneinander überlappen sich aber nicht. Die zahlreichen Staubblätter der Waldsteinia werden gerne von nützlichen Insekten angeflogen.

Standort und Pflege der Waldsteinia

Die Waldsteinia ist ein robuster, winterharter Bodendecker. Die immergrüne Pflanze liebt halbschattige Standorte und gedeiht in normalem Gartenboden, der am besten gut durchlässig ist. Je schattiger der Standort desto geringer ist die Blütenanzahl. Die anspruchslose Pflanze verträgt auch Trockenheit. Man sollte sie erst dann gießen, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. Eine Düngung ist ebenfalls nicht erforderlich. Im Frühjahr kann jedoch eine dünne Schicht Kompost gestreut werden. Eine Vermehrung kann im Frühling sehr leicht durch teilen erfolgen. Der Pflanzabstand sollte etwa 20 cm sein. Bei Bedarf kann im Frühjahr ein Rückschnitt erfolgen, ist allerdings nicht notwendig.

 

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